Der Wald als Kulturerbe! Endlich
wird auch einer breiteren Masse wieder bewusst, wie eng verbunden wir mit
Bäumen und Wald sind.
Der Mensch braucht Grün in seiner Umgebung, dies ist ein Ur-Instinkt.
Manchmal wenn ich über weite Hügelketten blicke versuche ich mir
vorzustellen wie dieses Land früher ausgesehen hat. vor.. 3.000 Jahren?
Wälder! Mischwälder mit uralten riesigen Bäumen, soweit das Auge reicht.
Wie wohl das Klima damals war? Vielleicht waren es kühlere Sommer und
mildere Winter, geschützt unter dem gigantischen Blätterdach?
Alle reden immer davon, wie schlimm es ist, dass ferne Länder ihre
Regenwälder komplett abholzen. Keiner redet davon, dass es in Europa einst
auch riesige Ur-Waldbestände gab, die im Laufe der Zeit durch Besiedelung
und Landwirtschaft komplett zerstört wurden.
Was wir heute in Europa als Landschaft sehen, ist zum Großteil von
Menschenhand gestaltet. Kulturlandschaft nennt man das.
In den letzten Jahrzehnten hat endlich eine langsame Rückkehr zu einer
möglichst naturgerechten Gestaltung der Landschaft und auch der Hausgärten
begonnen. Wildkräuter werden nicht mehr als Unkraut mit Pestiziden
vernichtet sondern wieder wertgeschätzt als schöne Ergänzung unseres
Speiseplans. Moore werden "wiederbelebt" und Wälder dürfen wieder in ihrer
ursprünglicheren Mischkulturform wachsen. Das finde ich schön.
In Österreich gibt es übrigens einen Nationalpark im
Gebiet Hohe Tauern, in dem sich noch ein Stück so eines von
Menschenhand nahezu unberührten Ur-Waldes befindet.
Der "Rauriser
Urwald" im Nationalpark Hohe Tauern. Mit Sicherheit eine Reise wert.
„Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann.‘‘
(Sprichwort der Cree Indianer)
In diesem Sinne kann ich nur jedem empfehlen mehr Zeit in der Natur und
in unseren schönen Wäldern zu verbringen.
Mehr Infos und Veranstaltungstipps von "Wald 2011" aus allen Regionen
findet man auf der Webseite des Waldkulturerbes: 2011
- Das Jahr der Wälder
Willkommen auf Arrago's Weblog. Dieser Blog spiegelt die Themen, Bilder
und Schlagworte wieder, die mir (zufällig) über den Weg laufen und mich beschäftigen.
Aus dem Tao Te King von Laotse:
22.7.2011 22:53
Das
Allerweichste auf Erden
überholt das Allerhärteste auf Erden.
Das Nichtseiende dringt auch noch ein in das,
was keinen Zwischenraum hat.
Daran erkennt man den Wert des Nicht-Handelns.
Die Belehrung ohne Worte, den Wert des Nicht-Handelns erreichen nur wenige
auf Erden.
Der Mensch,
wenn er ins Leben tritt,
ist weich und schwach,
und wenn er stirbt,
so ist er hart und stark.
Die Pflanzen,
wenn sie ins Leben treten,
sind weich und zart,
und wenn sie sterben,
sind sie dürr und starr.
Darum sind die Harten und Starken Gesellen des Todes,
die Weichen und Schwachen
Gesellen des Lebens.
Darum:
Sind die Waffen stark, so siegen sie nicht.
Sind die Bäume stark, so werden sie gefällt.
Das Starke und Große ist unten.
Das Weiche und Schwache ist oben.
Schwerelos
ins Glück
21.7.2011 13:26
5 Minuten täglich auf einem Zimmer
Trampolin zu verbringen kann wahre Wunder bewirken! Bei guter Musik macht
das richtig Spaß. Das Springen hat etwas befreiendes - dieser kurze Moment
den wir in der Schwerelosigkeit verbringen unterstützt uns dabei Sorgen
loszulassen und uns besser zu fühlen.
Oft bewundere ich, welch Energiebündel
Kinder sein können. Sie springen, hüpfen, rollen den ganzen Tag und werden
nicht müde. Vielleicht sollten wir es ihnen einfach gleichmachen und uns
mehr körperliche Betätigungen suchen, die lustig und befreiend sind. Uns
öfter um die eigene Achse drehen und viel mehr Luftsprünge machen :-)
Abgesehen von
diesem Glücklichmach-Faktor ist ein Trampolin aber auch Spitzenklasse was die
Verbrennung von Fett betrifft.
Fatburning ganz einfach gemacht.
Somit kann es
zweifach beim Abnehmen unterstützen: erstens durch tatsächliche
Fettverbrennung und zweitens durch das psychische Loslassen von Problemen,
das meiner Meinung nach bei Gewichtsproblemen mit eine Rolle spielt.
Wer nach
einer schönen sportlichen Betätigung sucht, die auch noch unabhängig vom
Wetter ist, dem kann ich ein Zimmer Trampolin nur empfehlen. Ich nutze und
schätze meines schon seit Jahren.
Was genau macht man auf einem Trampolin?
Man kann
einfach nur auf und ab wippen - grosse oder kleine gerade Sprünge mit
beiden Beinen machen - mit etwas Übung bei jedem Sprung jeweils ein Bein abwechselnd anziehen
- auf der Stelle laufen - Beine und Hüfte bei
jedem Sprung drehen, während der Oberkörper gerade bleibt.
Je nach Breite
der Sprungfläche kann man auch den "Hampelmann" machen. Es gibt so viele
Varianten!
Lassen sie einfach ihrer Phantasie freien Lauf und bewegen Sie
sich so wie es sich für Sie gut anfühlt.
Trampoline
erhalten Sie im Sportfachhandel
oder direkt über folgenden Link:
Vor über 60 Jahren ist der Cousin meines
Vaters nach Amerika ausgewandert. Im Juli 2011 hatte ich endlich die
Gelegenheit, seine gesamte Familie kennen zu lernen. Diese ist
geschlossen, 10 Mann hoch, von Amerika nach Österreich gereist um seinen
80. Geburtstag zu feiern.
Für uns alle war dieses Fest sehr berührend, auf Anhieb waren Sympathien
da, obwohl man sich noch nie zuvor gesehen hatte.
Was mich sehr fasziniert hat war eine
ähnliche Einstellung so vielen Dingen gegenüber. Könnte dies an den
genetischen Voraussetzungen liegen oder aber vielmehr daran, dass Menschen
ihre Kinder und Kindeskinder prägen?
Unsere Großväter waren Brüder und ich glaube, dass in uns Nachkömmlingen
immer noch ein wenig von den beiden vorhanden ist. Dass wir deren Werte
weiterleben, wenn auch in abgeänderter Form, in einer ganz anderen Zeit
eben.
Es ist eine wunderschöne Sache, in einer
Familie oder bei wirklich guten Freunden zu Hause zu sein. Wie eine Burg
aus "sozialen Kontakt Bausteinen" die uns beschützt. Für unser
Wohlbefinden gibt es viel mehr Faktoren als die Gestaltung der vier Wände
um das herum was wir Heim nennen. Das Umfeld, die Nachbarschaft, die
Geräusche die uns umgeben haben oft mehr Einfluss als wir glauben wollen.
All dies spielt mit eine Rolle ob wir an einem Ort dieses ganz besondere
Gefühl von Geborgenheit erlangen können.
Durch einen meiner "Groß-Cousins" Robert
Kainz wurde ich auf die wunderschöne Musik von Gintautas Abarius
aufmerksam. Das Album "Quietness And Trust" ist einfach unbeschreiblich
schön. Robert und seine Frau Andrea haben das Booklet der CD gestaltet,
worauf ich sehr stolz bin.
Quietness And Trust ~ Ruhe und Vertrauen /
Musik zum Loslassen, zum Entspannen / Musik, um in sich selbst zu Hause zu
sein.
Danke Robert!
Ohne Dich hätte ich diesen Traum aus Noten niemals kennengelernt.
Wenn
Sie auf das Bild vom Cover klicken,
können Sie sich Hörproben des Albums auf amazon.de anhören.
Ich hoffe es gefällt Ihnen genau so gut wie mir.
Zumeist düdelt bei mir zu Hause der Radio
einfach vor sich hin. Die Zeiten, in denen ich ganz bewusst eine Vinyl-LP
aufgelegt habe um sie in Ruhe zu genießen sind lange vorbei. Und seit ich
meine CDs auf dem Computer gespeichert habe wurde leider auch Musik zum
schnell-lebigen Konsumartikel.
Umso mehr ist diese Musik von Gintautas
Abarius für mich eine Möglichkeit, den Alltag mal wirklich raus zu
sperren. Die technisierten Geräusche unserer Zeit (sei dies das Brummen
des PCs oder die Autos auf der Strasse) zu verdrängen und durch schöne
beruhigende Töne zu ersetzen. Diese Musik fordert einen auf zu lauschen,
zur Ruhe zu kommen. Durchzuatmen und den Moment zu genießen.
Wozu? Um Gewohnheiten zu verändern.
Um wieder Vertrauen in wahre Werte zu finden.
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Bei allen gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte immer an einen
Arzt Ihres Vertrauens.
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die Nutzung dieser Fotos für den gewerblichen Gebrauch nur mit meiner
ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung gestattet ist. Wenn ich fremde
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Ebenso möchte ich darauf hinweisen, dass ich Teilnehmer am Amazon
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kann (genauer Text siehe Impressum)
Soviel zu den rechtlichen Hinweisen, die leider sein müssen. Mehr
davon, bzw. den genauen gültigen Wortlauf finden Sie im
Impressum.
Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und Durchstöbern des
Blogs!
Transition - Stadt im
Wandel
Mittwoch, 20. April 2011 um 16:39
"Visionen denen keine Taten folgen sind Träume.
Taten, ohne Visionen, sind Zeitvertreib.
Visionen und Taten gemeinsam können die Welt verändern."
(Joel Barker)
Die sogenannte Transition Town Bewegung schwappt
ausgehend von der kleinen Stadt Totnes über unsere Erde. Eine wundervolle
Sache, ganz nach meinem Geschmack. Wir müssen uns nicht länger in unserem
Schneckenhaus verkriechen mit dem Glauben, wir könnten ja eh nichts
ändern, "die da oben" müssten etwas tun. Wir können uns selbst auf den Weg
machen, Stück für Stück, Schritt für Schritt...
Transition zeigt uns, dass der Einzelne in
und mit seinem Umfeld sehr wohl etwas verändern kann. Es ist an der Zeit
die Initiative zu ergreifen! Sich heute auf die Zukunft vorbereiten.
Lernen, Wissen weitergeben, gemeinsam an sinnvollen Ideen und Projekten
arbeiten.
Wer noch nie davon gehört hat, sich aber für das Thema
interessiert, dem empfehle ich folgendes Video:
In Transition 1.0 (auch mit deutschen Untertiteln erhältlich)
Hier wird ausführlich erklärt worum es geht. Es steckt keine politische
Einstellung dahinter, es geht schlicht und einfach nur darum neue Wege zu
gehen, um einen Übergang zu einer Öl-freien Welt zu schaffen.
Zitat aus dem Video: "Es geht
darum sich in einer Gemeinschaft einzubringen und seine Angst in etwas
Positives umzuwandeln"
Transition bedeutet "im Wandel". Gezeigt werden
Möglichkeiten um gemeinsam mit Nachbarn, Bekannten, Freunden und Familie,
aber auch mit bisher Unbekannten im kleinen Umfeld umzudenken, das Steuer
herumzureissen. Neue Wege zu denken. Nicht nur von der Zukunft träumen,
sondern die Initiative ergreifen und aktiv mitgestalten. Es geht auch
darum, neue Kontakte zu knüpfen! Kontakte zu Gleichgesinnten, damit ein
kreativer Ideenaustausch endlich möglich wird. Hinaus aus der Isolation,
hin zur gemeinsamen Aktivität. Ein sozialer Aspekt, der auch Jung und Alt
wieder mehr miteinander verbinden kann.
Selbstversorgung aus dem eigenen Hinterhof-Garten ist
möglich. "Landshare" ist ein völlig neuer Begriff. Gemeinsam Land
bewirtschaften, alte Kulturpflanzen schätzen und vermehren. Auch hier
steht wieder das Miteinander und der Kontakt zu anderen im Mittelpunkt.
Endlich tut sich was auf unserem Planeten, endlich wachen Menschen auf um
ihre Zukunft mit eigenen Händen zu gestalten.
Es geht dabei um so vielfältige Themen, wie Ernährung,
Stärkung der lokalen Wirtschaft, Energie sparen, Bildung, Bauwesen,
Mülltrennung bzw. Wiederverwertung und vieles mehr...
"Die Welt zu erschaffen, die wir wollen ist eine viel
subtilere aber stärkere Handlungsoption, als die Welt zu zerstören, die
wir nicht wollen."
(Marianne Williamson)