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  2011 - Das Jahr der Wälder
25.07.2011 21:12

Der Wald als Kulturerbe! Endlich wird auch einer breiteren Masse wieder bewusst, wie eng verbunden wir mit Bäumen und Wald sind.
Der Mensch braucht Grün in seiner Umgebung, dies ist ein Ur-Instinkt.

Manchmal wenn ich über weite Hügelketten blicke versuche ich mir vorzustellen wie dieses Land früher ausgesehen hat. vor.. 3.000 Jahren? Wälder! Mischwälder mit uralten riesigen Bäumen, soweit das Auge reicht. Wie wohl das Klima damals war? Vielleicht waren es kühlere Sommer und mildere Winter, geschützt unter dem gigantischen Blätterdach?
Alle reden immer davon, wie schlimm es ist, dass ferne Länder ihre Regenwälder komplett abholzen. Keiner redet davon, dass es in Europa einst auch riesige Ur-Waldbestände gab, die im Laufe der Zeit durch Besiedelung und Landwirtschaft komplett zerstört wurden.

Was wir heute in Europa als Landschaft sehen, ist zum Großteil von Menschenhand gestaltet. Kulturlandschaft nennt man das.

In den letzten Jahrzehnten hat endlich eine langsame Rückkehr zu einer möglichst naturgerechten Gestaltung der Landschaft und auch der Hausgärten begonnen. Wildkräuter werden nicht mehr als Unkraut mit Pestiziden vernichtet sondern wieder wertgeschätzt als schöne Ergänzung unseres Speiseplans. Moore werden "wiederbelebt" und Wälder dürfen wieder in ihrer ursprünglicheren Mischkulturform wachsen. Das finde ich schön.


Rauriser Urwald
Foto: Nationalpark Hohe Tauern
In Österreich gibt es übrigens einen Nationalpark im Gebiet Hohe Tauern, in dem sich noch ein Stück so eines von Menschenhand nahezu unberührten Ur-Waldes befindet.

Der "Rauriser Urwald" im Nationalpark Hohe Tauern. Mit Sicherheit eine Reise wert.

„Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann.‘‘
(Sprichwort der Cree Indianer)

In diesem Sinne kann ich nur jedem empfehlen mehr Zeit in der Natur und in unseren schönen Wäldern zu verbringen.

Mehr Infos und Veranstaltungstipps von "Wald 2011" aus allen Regionen findet man auf der Webseite des Waldkulturerbes:
2011 - Das Jahr der Wälder

  Willkommen auf Arrago's Weblog. Dieser Blog spiegelt die Themen, Bilder und Schlagworte wieder, die mir (zufällig) über den Weg laufen und mich beschäftigen.  
         
  Aus dem Tao Te King von Laotse:
22.7.2011 22:53

Das Allerweichste auf Erden
überholt das Allerhärteste auf Erden.
Das Nichtseiende dringt auch noch ein in das,
was keinen Zwischenraum hat.
Daran erkennt man den Wert des Nicht-Handelns.
Die Belehrung ohne Worte, den Wert des Nicht-Handelns erreichen nur wenige auf Erden.
 

     
Der Mensch,
wenn er ins Leben tritt,
ist weich und schwach,
und wenn er stirbt,
so ist er hart und stark.
Die Pflanzen,
wenn sie ins Leben treten,
sind weich und zart,
und wenn sie sterben,
sind sie dürr und starr.
Darum sind die Harten und Starken Gesellen des Todes,
die Weichen und Schwachen
Gesellen des Lebens.

Darum:
Sind die Waffen stark, so siegen sie nicht.
Sind die Bäume stark, so werden sie gefällt.
Das Starke und Große ist unten.
Das Weiche und Schwache ist oben.
  
         
 

Schwerelos ins Glück
21.7.2011 13:26

5 Minuten täglich auf einem Zimmer Trampolin zu verbringen kann wahre Wunder bewirken! Bei guter Musik macht das richtig Spaß. Das Springen hat etwas befreiendes - dieser kurze Moment den wir in der Schwerelosigkeit verbringen unterstützt uns dabei Sorgen loszulassen und uns besser zu fühlen.

Oft bewundere ich, welch Energiebündel Kinder sein können. Sie springen, hüpfen, rollen den ganzen Tag und werden nicht müde. Vielleicht sollten wir es ihnen einfach gleichmachen und uns mehr körperliche Betätigungen suchen, die lustig und befreiend sind. Uns öfter um die eigene Achse drehen und viel mehr Luftsprünge machen :-)

Abgesehen von diesem Glücklichmach-Faktor ist ein Trampolin aber auch Spitzenklasse was die Verbrennung von Fett betrifft.
Fatburning ganz einfach gemacht.

Somit kann es zweifach beim Abnehmen unterstützen: erstens durch tatsächliche Fettverbrennung und zweitens durch das psychische Loslassen von Problemen, das meiner Meinung nach bei Gewichtsproblemen mit eine Rolle spielt.

Wer nach einer schönen sportlichen Betätigung sucht, die auch noch unabhängig vom Wetter ist, dem kann ich ein Zimmer Trampolin nur empfehlen. Ich nutze und schätze meines schon seit Jahren.

Was genau macht man auf einem Trampolin?

Man kann einfach nur auf und ab wippen - grosse oder kleine gerade Sprünge mit beiden Beinen machen - mit etwas Übung bei jedem Sprung jeweils ein Bein abwechselnd anziehen - auf der Stelle laufen - Beine und Hüfte bei jedem Sprung drehen, während der Oberkörper gerade bleibt.
Je nach Breite der Sprungfläche kann man auch den "Hampelmann" machen. Es gibt so viele Varianten!
Lassen sie einfach ihrer Phantasie freien Lauf und bewegen Sie sich so wie es sich für Sie gut anfühlt.

Trampoline erhalten Sie im Sportfachhandel
oder direkt über folgenden Link:
 

  Musik, die bei der
Wunsch Erfüllung helfen kann:

Wie Musik unsere Seele beeinflusst

 
Ich und Ich - Vom Selben Stern

 
Within Temptation - Sinéad

 
Sting - Fragile

 
         
  Ruhe und Vertrauen
20. Juli 2011, 16:55

Vor über 60 Jahren ist der Cousin meines Vaters nach Amerika ausgewandert. Im Juli 2011 hatte ich endlich die Gelegenheit, seine gesamte Familie kennen zu lernen. Diese ist geschlossen, 10 Mann hoch, von Amerika nach Österreich gereist um seinen 80. Geburtstag zu feiern.
Für uns alle war dieses Fest sehr berührend, auf Anhieb waren Sympathien da, obwohl man sich noch nie zuvor gesehen hatte.

Was mich sehr fasziniert hat war eine ähnliche Einstellung so vielen Dingen gegenüber. Könnte dies an den genetischen Voraussetzungen liegen oder aber vielmehr daran, dass Menschen ihre Kinder und Kindeskinder prägen?
Unsere Großväter waren Brüder und ich glaube, dass in uns Nachkömmlingen immer noch ein wenig von den beiden vorhanden ist. Dass wir deren Werte weiterleben, wenn auch in abgeänderter Form, in einer ganz anderen Zeit eben.

Es ist eine wunderschöne Sache, in einer Familie oder bei wirklich guten Freunden zu Hause zu sein. Wie eine Burg aus "sozialen Kontakt Bausteinen" die uns beschützt. Für unser Wohlbefinden gibt es viel mehr Faktoren als die Gestaltung der vier Wände um das herum was wir Heim nennen. Das Umfeld, die Nachbarschaft, die Geräusche die uns umgeben haben oft mehr Einfluss als wir glauben wollen. All dies spielt mit eine Rolle ob wir an einem Ort dieses ganz besondere Gefühl von Geborgenheit erlangen können.

Durch einen meiner "Groß-Cousins" Robert Kainz wurde ich auf die wunderschöne Musik von Gintautas Abarius aufmerksam. Das Album "Quietness And Trust" ist einfach unbeschreiblich schön. Robert und seine Frau Andrea haben das Booklet der CD gestaltet, worauf ich sehr stolz bin.

Quietness And Trust ~ Ruhe und Vertrauen / Musik zum Loslassen, zum Entspannen / Musik, um in sich selbst zu Hause zu sein.
Danke Robert!
Ohne Dich hätte ich diesen Traum aus Noten niemals kennengelernt.

Wenn Sie auf das Bild vom Cover klicken,
können Sie sich Hörproben des Albums auf amazon.de anhören.
Ich hoffe es gefällt Ihnen genau so gut wie mir.

Zumeist düdelt bei mir zu Hause der Radio einfach vor sich hin. Die Zeiten, in denen ich ganz bewusst eine Vinyl-LP aufgelegt habe um sie in Ruhe zu genießen sind lange vorbei. Und seit ich meine CDs auf dem Computer gespeichert habe wurde leider auch Musik zum schnell-lebigen Konsumartikel.

Umso mehr ist diese Musik von Gintautas Abarius für mich eine Möglichkeit, den Alltag mal wirklich raus zu sperren. Die technisierten Geräusche unserer Zeit (sei dies das Brummen des PCs oder die Autos auf der Strasse) zu verdrängen und durch schöne beruhigende Töne zu ersetzen. Diese Musik fordert einen auf zu lauschen, zur Ruhe zu kommen. Durchzuatmen und den Moment zu genießen.

Wozu? Um Gewohnheiten zu verändern.
Um wieder Vertrauen in wahre Werte zu finden.

 

 

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Soviel zu den rechtlichen Hinweisen, die leider sein müssen. Mehr davon, bzw. den genauen gültigen Wortlauf finden Sie im Impressum.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und Durchstöbern des Blogs!

 

 
 

 

     
 

Transition - Stadt im Wandel
Mittwoch, 20. April 2011 um 16:39

"Visionen denen keine Taten folgen sind Träume.
Taten, ohne Visionen, sind Zeitvertreib.
Visionen und Taten gemeinsam können die Welt verändern."
(Joel Barker)

Die sogenannte Transition Town Bewegung schwappt ausgehend von der kleinen Stadt Totnes über unsere Erde. Eine wundervolle Sache, ganz nach meinem Geschmack. Wir müssen uns nicht länger in unserem Schneckenhaus verkriechen mit dem Glauben, wir könnten ja eh nichts ändern, "die da oben" müssten etwas tun. Wir können uns selbst auf den Weg machen, Stück für Stück, Schritt für Schritt...

Transition zeigt uns, dass der Einzelne in und mit seinem Umfeld sehr wohl etwas verändern kann. Es ist an der Zeit die Initiative zu ergreifen! Sich heute auf die Zukunft vorbereiten. Lernen, Wissen weitergeben, gemeinsam an sinnvollen Ideen und Projekten arbeiten.

Wer noch nie davon gehört hat, sich aber für das Thema interessiert, dem empfehle ich folgendes Video: In Transition 1.0 (auch mit deutschen Untertiteln erhältlich)
Hier wird ausführlich erklärt worum es geht. Es steckt keine politische Einstellung dahinter, es geht schlicht und einfach nur darum neue Wege zu gehen, um einen Übergang zu einer Öl-freien Welt zu schaffen.

Zitat aus dem Video: "Es geht darum sich in einer Gemeinschaft einzubringen und seine Angst in etwas Positives umzuwandeln"

Transition bedeutet "im Wandel". Gezeigt werden Möglichkeiten um gemeinsam mit Nachbarn, Bekannten, Freunden und Familie, aber auch mit bisher Unbekannten im kleinen Umfeld umzudenken, das Steuer herumzureissen. Neue Wege zu denken. Nicht nur von der Zukunft träumen, sondern die Initiative ergreifen und aktiv mitgestalten. Es geht auch darum, neue Kontakte zu knüpfen! Kontakte zu Gleichgesinnten, damit ein kreativer Ideenaustausch endlich möglich wird. Hinaus aus der Isolation, hin zur gemeinsamen Aktivität. Ein sozialer Aspekt, der auch Jung und Alt wieder mehr miteinander verbinden kann.

Es gibt auch schon Transition Town Initiativen im deutschsprachigen Raum, zum Beispiel in Bielefeld, hier wird auch auf der Webseite der "Spirit of Transition" in vielen Beispielen schön erklärt.
 

Selbstversorgung aus dem eigenen Hinterhof-Garten ist möglich. "Landshare" ist ein völlig neuer Begriff. Gemeinsam Land bewirtschaften, alte Kulturpflanzen schätzen und vermehren. Auch hier steht wieder das Miteinander und der Kontakt zu anderen im Mittelpunkt. Endlich tut sich was auf unserem Planeten, endlich wachen Menschen auf um ihre Zukunft mit eigenen Händen zu gestalten.
 

Es geht dabei um so vielfältige Themen, wie Ernährung, Stärkung der lokalen Wirtschaft, Energie sparen, Bildung, Bauwesen, Mülltrennung bzw. Wiederverwertung und vieles mehr...

"Die Welt zu erschaffen, die wir wollen ist eine viel subtilere aber stärkere Handlungsoption, als die Welt zu zerstören, die wir nicht wollen." (Marianne Williamson)

Ausführliche Informationen zu dem Thema finden sich auch auf folgender Seite:  "Energiewende und Kulturwende im Geiste der Transition Bewegung"

Wer für die Freizeit noch eine interessante und sinnvolle Beschäftigung sucht, der wird vielleicht bei den Veranstaltungen fündig.

Ich wünsche viel Spass beim Durchstöbern dieses wirklich interessanten Themas :-)

 

     
 

 

 
 
 
 
         
  Ein Frühling mit Fukushima
Freitag, 01. April 2011 um 14:37

Viele Menschen sind beunruhigt. Die Nachrichten überschlagen sich mit Schreckensmeldungen, die Politik erlebt einen unerwarteten Grün-Ruck... mehr

     
         
 
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Leben im Einklang mit dem Mond
15.8.2010 38.23

Die Wochen nach Shamhain sind eine wunderbare Zeit um in sich zu gehen, Zufriedenheit und auch Stillstand zu suchen... hier weiterlesen

 
 

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